Veröffentlichungen

Antifa-Café im August

Keine Macht dem Sommerloch!

Wir zeigen die Filmsatire „Four Lions„(UK, 2010)
Anschließend wie immer vegane Vokü, Solibowle, Kicker und für dich die Möglichkeit deine Kiezantifa kennenzulernen.

Donnerstag | 22.08.2013 | 20h | Bunte Kuh (Bernkastelerstr. 78, 13088 Berlin-Weißensee)

Antifa-Fußballturnier in Weißensee

fußballturnier2013_webNach dem großen Erfolg unserer kritischen Veranstaltungsreihe zur Fußball-Männer-EM im letzten Jahr, organisieren wir zusammen mit dem Roten Stern Berlin und dem alternativem Jugendklub Bunte Kuh im August ein antifaschistisches Fußballturnier in Weißensee.

 

 

Sonntag | 18.08.2013 | 11h | Turnhalle des OSZ Gastgewerbes (Buschallee 23A, 13088 Berlin -Weißensee)

Infos zum Turnier:

– schreibt uns bitte eine kurze Mail, wenn ihr teilnehmen wollt an: aino-berlin@riseup.net

– bitte keine reinen Männermannschaften (!)

– min 5 Spieler_innen pro Team

– keine Nazis, Rassisten, Sexisten

– Einlass ab 11 Uhr, Anstoß ist um 12 Uhr

– weitere Infos schreiben wir euch auf eure Anmeldungsmail

 

Antifa-Café im Juli – 2 Jahre AINO

Donnerstag | 25.07.2013 | 18h | Bunte Kuh (Bernkastelerstr. 78, 13088 Berlin-Weißensee)

Die Antifaschistische Initiative Nord-Ost (AINO) feiert ihren 2. Geburtstag. Kommt vorbei und feiert mit uns. Musik und Spoken Words von und mit Gerd Dembowski, Lari und Anderersaits im neuen Konzertraum der Bunten Kuh. Außerdem Release der neuen Anti-„Thor Steinar“-Broschüre. Ab 18.00 Uhr Gegrilltes (vegan/veg.) und Solibowle. Um 20.00 Uhr beginnen die Künstler.

2-jahre-aino

Stop Thor Steinar! – Neue Broschüre veröffentlicht

stop_thor_steinar_front_webNach langer Arbeit, vielen Gesprächen und Diskussionen freuen wir uns, euch nun endlich unsere neue „Stop Thor Steinar“-Broschüre vorstellen zu können, welche wir im Rahmen des Weißenseer „Bündnisses gegen den ‚Thor Steinar‘-Laden“ zusammen mit der Netzwerkstelle Moskito erstellt haben.

In der 44-seitigen Broschüre erwarten euch neben einer aktuellen  und ausführlichen Marken- und Kollektionsanalyse, auch Einschätzungen zu der Frage warum sich „Thor Steinar“ ausgerechnet in Berlin-Weißensee niedergelassen hat. Desweiteren möchten wir einen Überblick geben über Möglichkeiten des Protestes gegen „Thor Steinar“ und zu mehr antifaschistischem Engagement anregen. Selbstverständlich wissen wir auch, das rechter Life-Style bei „Thor Steinar“ gerade erst anfängt und beenden die Broschüre daher mit einem kurzen Überblick über rechte Marken, Symboliken und Subkulturen.

Viel Spaß beim lesen!
Eure Antifaschistische Initiative Nord-Ost

 

Hier gibts die Broschüre als .pdf:  http://aino.blogsport.eu/?attachment_id=1209
Für gedruckte Exemplare schickt uns einfach eine Mail an:  aino-berlin@riseup.net

Jetzt wird’s Ernst!

– Kein Abriss des Ernst-Thälmann-Denkmals.
– Keine Bebauung des Thälmann-Park-Areals.
– Keine Mieterhöhung.

Am Samstag den 15.06.2013 um 13:30 Uhr wollendie neoliberalen Totalitarismusfans der JuLis- Nord-Berlin, mit einer symbolischen Sprengung den Abriss des Thälmann-Denkmals fordern. Wenn es nach den Wünschen der Jung Liberalen geht, soll die Stelle an der derzeit das Denkmal steht begrünt oder bebaut werden. Die JuLis holen mit ihrer Aktion am 15. Juni eine Forderungen aus der Mottenkiste, die seit 1993 immer wieder von antikommunistischen Kreisen gefordert wird.

Dabei wird weniger auf das reale Leben und Wirken Ernst Thälmanns eingegangen als auf dessen heroische Überzeichnung zu DDR-Zeiten. In der Tradition altbackener Totalitarismus-Theorien werden mit der Aktion, die unglaublichen Verbrechen des Nationalsozialismus mit den stalinistischen Gulags gleichgesetzt.

Rund um den Thälmann-Park sind derzeit Townhouses, Privatwohnungen und ähnliches in Planung. Somit wird mit der Bebauung des Thälmann-Park -Areals eine der letzten nicht gentrifizierten „Freiflächen“ von der neoliberalen Stadtpolitik erschlossen. Im Zuge der Bebauungspläne wurde vor wenigen Monaten auch wieder die Forderung nach Abriss des Ernst-Thälmann-Denkmals laut, um dort hochpreisige Wohneinheiten zu errichten.

Die Aktion der JuLis verbindet somit antikommunistische Geschichtsklitterung mit den Interessen eines neoliberalen Umbaus der Stadt. Um sich nicht die Entsorgung des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus vorwerfen lassen zu müssen, fordern die JuLis die Umbenennung des Parks in Ella-Kay-Park.

Thälmann war Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus und wurde in Folge dessen im Konzentrationslager Buchenwald ermordet. Wir Gedenken dem antifaschistischen Widerstand Ernst Thälmanns gegen Nationalsozialismus und unterscheiden nicht in gute und schlechte Antifaschist*innen.

Diese geschichtsrevisionistische Aktion gilt es zu verhindern!
Einen Finger kann man brechen aber fünf Finger sind eine Faust!

15.06.2013 | 13:30 Uhr | Ernst-Thälmann-Denkmal (Prenzlauer Berg)