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12.Juli 2011: 90.Geburtstag von Peter Edel

Transparent am Kreiskulturhaus Peter Edel - "Peter Edel, Antifaschist - 90.Geburtstag 12.Juli 2011"

Transparent am Kreiskulturhaus Peter Edel - "Peter Edel, Antifaschist - 90.Geburtstag 12.Juli 2011"

Am 12. Juli 2011 wäre der Berliner Antifaschist und KZ-Überlebende Peter Edel, 90 Jahre alt geworden. Deshalb veranstaltete die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA Weißensee-Hohenschönhausen) in Zusammenarbeit mit der Antifaschistischen Initiative Nordost (AINO) an diesem Tag eine Gedenkkundgebung vor dem ehemaligen Kreiskulturhaus in Berlin Weißensee, das seit 1984 den Namen Edels trägt. Allerdings handelt es sich momentan beim „Peter Edel“ weniger um einen Ort aktiver, antifaschistischer Gedenkpolitik, sondern mehr um einen Sanierungsfall, der vom zuständigen Bezirk Pankow dem Leerstand und Verfall preisgegeben wird. Dementsprechend sollte die Kundgebung auch ein Zeichen für eine Neunutzung des Gebäudes im Sinne einer offenen und nicht-kommerziellen Kulturpolitik setzen. (mehr …)

Demo: Freiheit ist nicht wählbar!

Demo: „Freiheit ist nicht wählbar!“
26. August 2011 | 18 Uhr | Boxhagener Platz | Berlin

mehr Infos: http://zusammenhandeln.blogsport.eu/

 

Marsch nach rechts!

“Europa rückt nach rechts”, mahnen die Tageszeitungen nach nahezu jeder Parlamentswahl eines europäischen Landes. Gemeint sind nicht die traditionellen Rechtsparteien Europas, sondern eine neue Strömung rechts-liberaler Parteien, die gemeinhin als “Rechtspopulismus” bezeichnet wird. Mit ihrer kultur-rassistischen und populistischen Propaganda konnten diese Parteien große Wahlerfolge in Nachbarländern wie Schweden, Finnland oder den Niederlanden verbuchen. Auch in der Schweiz entfachte die rechtspopulistische Polemik der “Schweizerischen Volkspartei”(SVP) vom angeblichen Untergang des Abendlandes durch den “agressiv-missionarischen Islam” eine von ihr geführte Debatte, die in einem rassistischen Referendum, dem sogenannten Minarettverbot, gipfelte. Die Volksinitiative «Gegen den Bau von Minaretten» wurde am 29. November 2009 in einer Volksabstimmung angenommen. Die ursprüngliche Forderung nach einem kompletten Moscheebauverbot erhielt 57,5 % der Stimmen (bei 53,4% Wahlbeteiligung). Heraus kam zwar “nur” das “Minarettverbot”, aber die Kampagne für ein absolutes Verbot bescherte der SVP den politischen Rückhalt ihrer anti-muslimischen Wählerschaft für ihre rechte Hardliner-Politik. (mehr …)