Antifa-Café im April

Veranstaltung: Wie kam Hitler an die Macht?
Referent: Bernd Langer (Kunst und Kampf)
Donnerstag | 25.04.2013 | 20h | Bunte Kuh (Bernkastelerstr. 78, 13088 Berlin-Weißensee)

Dieser Tage wird an die Machtübertragung Hitlers vor 80 Jahren erinnert. Ungern wird jedoch darauf verwiesen, dass sich damals einzig SPD und KPD gegen die Ernennung Hitlers als Reichskanzler stellten, denn eine eigene Mehrheit hatten die Nazis nicht. Mehrheitgeber waren bürgerliche Kräfte, “Liberale” und Christlich-Konservative unterstützt von Militär und Wirtschaft.
Hitlers Aufstieg vollzog sich nicht über Nacht. Er war ein Prozess, der bereits 1930 begann. Eine entscheidende Rolle spielte dabei der Reichstagsbrand am Abend des 27. Februar 1933. Er führte in direkter Folge zum „Tag von Potsdam“ und der Verabschiedung der Ermächtigungsgesetze im März 1933. Aber wie konnte es überhaupt soweit kommen? War es eine Verschwörung dunkler Mächte des Kapitals, welche der Hitlerpartei zur Macht verhalf? Oder waren es „Zwangsläufigkeiten“, von denen heute oft gesprochen wird?

Bernd Langer, der seit Jahren zu diesem Thema forscht, kommt zu anderen Schlüssen.

Eng verbunden mit Anfang und Ende des NS-Regimes ist der Reichstag. Unweit davon stand die Neue Reichskanzlei, in deren Innenhof Hitler am 30. April 1945 Selbstmord verübte, während im alten Parlamentsgebäude zwei weitere Tage gekämpft wurde. Auch über das Geschehen im sogenannten Verteidigungsring „Zitadelle“ wird berichtet werden.

Anschließend wie jeden 4. Donnerstag im Monat: Antifa-Café mit Solibowle, Kicker, politische Musik, Diskussionen und Kiezinfos.

Orga: Antifaschistische Initiative Nord-Ost [AINO]

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